Coaching zur beruflichen Neupositionierung

Ein Coaching zur beruflichen Neupositionierung beschäftigt sich in aller Regel entweder mit einem, oder mit der Abwägung folgender 4 Punkte.

  • gleicher Beruf, anderer Arbeitgeber
  • neuer Beruf und neuer Arbeitgeber
  • gleicher Beruf – kein Arbeitgeber sondern Selbstständigkeit
  • neuer Beruf – kein Arbeitgeber sondern Selbstständigkeit

4 kleine Punkte die fast gleich klingen, jedoch einen großen Unterschied für Deinen weiteren Weg bedeuten können.

Meine Erfahrungen aus über 200 Coachings haben gezeigt, dass alle 4 Varianten thematisiert werden, häufig auch in einer Abwägung zueinander. Bisher spielten die Bereiche 2 und 4; Wechsel des Berufes; oft nur als Gedankenspiele oder Visionen eine Rolle. Das wird sich in Zukunft ändern.

Der Beruf fürs Leben

ein Auslaufmodell

Der Job für’s Leben ist in den letzten Jahren unwahrscheinlicher geworden. Auch der Beruf für’s Leben wird im Lauf der kommenden Jahre immer seltener werden. Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam fort. In vielen Berufsfeldern kommt es zu disruptiven Veränderungen durch die Entwicklung künstlicher Intelligenz. Berufe werden sich verändern oder verschwinden. Jobs werden sich verwandeln oder obsolet. (Buchtipp: Yuval Noah Harari, 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert)

Für die Generation der Babyboomer (1950-1964) spielt es wohl eine untergeordnete Rolle wie der Arbeitsmarkt im Jahr 2040 wohl ticken wird. Bereits für die Generation X (1965 – 1979) wird das schon schwieriger. Bei einem Jobverlust jenseits des 50. Geburtstages müssen noch 17 Jahre bis zur Rente überbrückt werden. Um in dieser Situation eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden braucht es entweder hervorragende Qualifikationen und einen Top-Lebenslauf oder ein sehr gutes Netzwerk.

Auch die Generationen Y, Z und Alpha oder E (es gibt noch keine Einigkeit über die Bezeichnung der Generation der nach 2012 Geborenen) stehen vor Herausforderungen. Definitiv gefordert werden Flexibilität, Mobilität und lebenslanges Lernen bzw. Umlernen, doch wie läßt sich das mit dem Bedürfnis nach Sesshaftigkeit und Gründung einer Familie vereinbaren? Ein Coaching verändert nicht die Bedingungen der Welt um uns herum.

Ein Coaching kann jedoch Deine innere Einstellung beeinflussen. Coaching hat vor allem eine Auswirkung auf  Deine Art, mit Restriktionen umzugehen. Dadurch erschließen sich neue Wege und Ideen, wie Du Deinen Platz in der Berufswelt findest und Deine Laufbahn aktiv gestalten kannst. Du kannst mehr als Du denkst! 

Karriereberatung Laufbahnberatung

Kostenloses Erstgespräch

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In diesem Gespräch (15-20 Minuten) können wir beide feststellen, ob ich der richtige Coach für Dich und Dein Thema bin. Außerdem können wir besprechen, inwiefern die Kosten für ein künftiges Coaching durch einen AVGS oder Deinen (noch)Arbeitgeber  übernommen werden können.

Terminvereinbarung entweder per email oder direkt über den Terminkalender.

Coaching für die Jobsuche

Für wen ist das geeignet?

Könnte eine der Aussagen oben von Dir sein?
Wie wäre es, wenn sich das ändert? Wie wäre es, wenn der Prozess der Jobsuche ein spannendes Abenteuer  sein könnte? Eine Erfahrung bei der Du Dich selbst besser kennen lernst, Dir Deiner Stärken bewusst wirst.
Wie fühlt sich die Vorstellung an, in den neuen Abschnitt Deiner Laufbahn optimal vorbereitet zu starten? Möchtest Du auf ein Vorstellungsgespräch so vorbereitet sein, dass Du dort sicher und souverän auftreten kannst?
Ein Coaching zur Unterstützung und Begleitung bei der beruflichen Neupositionierung kann Dich einen großen Schritt in Richtung der optimalen Position, womöglich sogar zu Deinem Traumjob bringen. 

Viele Wege führen zum neuen Job

Alte, neue, versteckte und unsichtbare Wege

Klassische Stellensuche

Die Suche nach einer neuen Stelle beginnt meist mit der Durchforstung einschlägiger online Jobbörsen wie stepstone, monster, indeed, Jobware, Jobbörse, Jobs.de. Natürlich schalten einige Unternehmen noch Stellenanzeigen in Tageszeitungen, die gleichen Stellen findet man jedoch auch in den online-Börsen. Auch die Bundesagentur für Arbeit hat eine online Stellenbörse; in der Praxis spielt diese jedoch eine sehr untergeordnete Rolle.
Eine sehr frühe Form des e-Recruiting begann schon vor mehr als 15 Jahren auf Businessnetzwerken Karrierenetzwerken wie xing (seinerzeit noch openBC) und später linkedin. In den Anfängen wurden potenzielle Kandidaten von Headhuntern bzw. Recruitern direkt angeschrieben oder angerufen, das geschieht heute noch wie damals.
In beiden  Netzwerken sind  seit einigen Jahren zusätzlich eigene Stellenbörsen integriert, speziell in der IT-Branche lohnt es sich, dort einen Blick hinein zu werfen. Das ist auch mit kostenlosen Basis-Mitgliedschaften möglich. Heute findet e-Recruiting oder auch Social Media Recruiting auf allen Social Media Kanälen (facebook, instagram, twitter, Youtube) statt.

Verdeckter Arbeitsmarkt

Ich finde es ist an der Zeit, den Begriff  “verdeckter Arbeitsmarkt” zu entmystifizieren. Dieser Arbeitsmarkt ist weder neu, noch eine spezielle Erfindung.

Zu meiner eigenen Erfahrung: Mein zweiter Job 1994, mein vierter Job 1997, mein sechster Job 2003, und ebenfalls der neunte Job 2016 – kamen vom verdeckten Markt. Keine Stellenanzeige, keine offzielle Bewerbung mit Anschreiben und Unterlagen – einfach nur mal Plaudern.

Ein gutes berufliches und privates Netzwerk ist der Schlüssel zum verdeckten Arbeitsmarkt. Auf diesem verdeckten Markt gibt es Stellen, die nie öffentlich ausgeschrieben werden, da sie bereits unter der Hand vergeben sind, bevor die Notwendigkeit einer Stellenausschreibung vorliegt. Insbesondere bei Unternehmen, die ein “Kopfgeld” an Mitarbeiter für eine erfolgreiche Besetzung zahlen, tauchen die interessanten Jobs niemals in Stellenbörsen auf.

Beim Stichwort Kopfgeld kommen wir zur nächsten Kategorie: 

Headhunter, Arbeitsvermittler, Personalberater

Nochmal die eigene Erfahrung vorweg: Meine Jobs Nr 7 und Nr 8 waren Abwerbungen durch Headhunter. Ob Recruiter auf Dein Profil aufmerksam werden, hängt von der Branche, der Pflege des Profils und den darin enthaltenen Qualifikationen ab. Das ist so eine Art Glückssache, bei der man durchaus nachhelfen kann.

Jobsuchende mit einem Budget für die Stellensuche, können sich auch an private Arbeitsvermittler oder Headhunternetzwerke mit kostenpflichtigen Zugängen wenden. In diesem Feld ist allerdings besondere Vorsicht geboten und Du solltest einen prüfenden Blick in die AGB werfen. Fälle in denen der Bewerber hunderte, oder sogar tausende Euro zahlt und dann trotzdem ohne Job dasteht, kommen durchaus vor. Wichtig ist hierbei die Unterscheidung “Werkvertrag” vs. “Dienstvertrag”. 

Initiativbewerbung

Ein sehr facettenreiches Feld ist die Initiativbewerbung. Je nach Beruf und Branche hast Du als Bewerber großen Spielraum zur Gestaltung Deiner Laufbahn. Das geht von einer einfachen Initiativbewerbung mit Motivationsschreiben und Lebenslauf bis hin zu einer Präsentation als Problemlöser statt Bewerber. Du wählst das Unternehmen, Du “erfindest” die Aufgabe, die idealerweise zu Deinen Stärken, Kompetenzen, Werten und Zielen paßt. 

Fazit

Es gibt nicht nur EINEN richtigen Weg. Vielmehr geht es darum, alle Möglichkeiten bezogen auf die Branche und das Berufsziel zu kombinieren und Deine persönliche Strategie zu entwerfen.

Mein Job als Coach ist es,

  • Dich bei diesem Prozess der Strategieentwicklung und -umsetzung zu begleiten,
  • Dir bequeme und unbequeme Fragen zu stellen
  • Dir Feedback zu geben,
  • Dir zu helfen Stärken in Dir zu finden und Dich zu präsentieren,
  • Dir einen Leitfaden zu geben, wie Du Dich bei Rückschlägen wieder selbst motivieren kannst,
  • Dir Impulse zu neuen Gedanken und Ideen anzubieten
  • und mich mit Dir zu freuen. 

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